E wie Enki Bilal

Die Copyrights aller Abbildungen liegen bei den jeweiligen Zeichnern, Verlagen und/oder Fotografen.

Enki Bilal wurde am 07.10.1951 in Belgrad geboren und verbrachte die ersten neun Jahre seiner Kindheit in Jugoslawien. 1960 kam er nach Paris und entdeckte die Comics. Seine erste Kurzgeschichte erschien 1972 in dem Magazin "Pilote", und drei Jahre später begann die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Autor Pierre Christin, aus der die Alben "Kreuzfahrt der Vergessenen", "Das steinerne Schiff", "Die Stadt, die es nicht gab", "Schlaf der Vernunft", "Treibjagd" sowie die fiktive Reportage "Los Angeles" entstanden. Bilals einzigartige Illustrationstechnik ließ ihn schnell in die Riege der gefragtesten Zeichner unserer Zeit aufrücken. 1987 wurde er mit dem "Grant Prix Alfred" ausgezeichnet. Bilal veröffentlichte außerdem eine Mappe mit Grafiken zur Mauer in Berlin und arbeitete an den Filmen "Das Leben ist ein Roman" und "Mein Onkel aus Amerika" von Alain Resnais mit. Abseits von Klischees und Formeln schuf Bilal ein faszinierendes Universum in einer Bildsprache, die durch Realismus überrascht, gleichzeitig a ber auch einen allgegenwärtigen Hauch des Phantastischen atmet und Platz für Irrationalität läßt. Bilals "visuelle Visionen" sind völlig losgelöst von vorhandenen Stilrichtungen und Schulen, und somit fernab jeglicher Etikette.

Kurzkommentar:
Enki Bilal ist für die Comic Mafia einer der drei Besten Comic-Zeichner des Universums.

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